Richtig Pucken

Dein Baby ist unruhig, kann nicht einschlafen und schreit viel? Unser Tipp: Pucken hilft! Diese besondere Wickel-bzw- Einschlagtechnik geleitet das Kleine ruhig und sanft ins Traumland. Wir erklären, was Pucken überhaupt ist und wie es richtig geht.

Richtig pucken

Wickeln ist eine uralte Methode der Säuglingspflege, die bereits in der Antike vollzogen wurde und sich in vielen Kulturkreisen der Welt verbreitete. Heute nennen wir diese Einschlagtechnik auch Pucken. Dabei wird das Kind nicht wie beim Wickeln mit langen Stoffbändern umwickelt, sondern in Tücher eingeschlagen. So bleibt eine gewisse Beinfreiheit erhalten und nur die Arme liegen fest am Körper an. Natürlich können die Ärmchen beim Pucken auch außen vor gelassen werden, wenn das dem Kleinen besser gefällt. Wichtig: Pucken nur beim Schlafen anwenden!

Vorteile der richtigen Pucktechnik

Viele Eltern sorgen sich, dass das Gefühl der Enge dem Kleinen nicht gefällt. Dabei ist es ihm doch gut bekannt – in Mamis Bauch ist es schließlich auch nicht geräumiger. Deshalb bedeutet Enge für die Kleinen nichts anderes als Geborgenheit in einer fremden und beängstigenden Umgebung. Vielen Neugeborenen fällt es schwer sich an die Situation außerhalb des Mutterleibes zu gewöhnen, sie strampeln deshalb heftig mit Armen und Beinen und weinen laut. Richtig Pucken hilft dem Baby in der neuen Welt anzukommen und sich viel gelassener einzugewöhnen. Außerdem schlafen gepuckte Babys deutlich besser und länger, da sie nicht mehr durch ihre eigenen reflexartigen Bewegungen aus dem Schlaf gerissen werden.

Richtig Pucken: Eine Anleitung

Richtig pucken ist gar nicht schwer! Ein gewöhnliches Tuch in der Größe 80x80 cm ist ausreichend, mit speziellen Pucktüchern, Decken oder Säcken ist es aber oft noch einfacher. Damit du dir ein Bild davon machen kannst, wie es funktioniert, schau dir doch dieses hilfreiche Video an:

Pucken eignet sich für alle Babys – vom Neugeborenen bis zum Nachwuchs in einem Alter von bis zu sechs Monaten. Wie lange du richtig pucken solltest, hängt davon ab, wie schnell sich dein Baby an die Umwelt gewöhnt. Sobald es sich selbst aus dem Pucktuch befreien kann, starken Bewegungsdrang zeigt oder aber zunehmend unruhig wird, obwohl es das Pucken sonst immer mochte, solltest du das Ende der Puckzeit einläuten. Sanftes Entwöhnen ist hierbei die angenehmste Lösung. Wickle dein Kleines einfach zunehmend lockerer und verkürze die gepuckte Zeit.

Wichtige Regeln beim Pucken

  • Bei warmen Temperaturen nicht pucken, sondern nur locker umwickeln, sonst drohen Dehydrierung und Hitzeschlag
  • Beinfreiheit muss bleiben, es darf nichts abklemmen oder die Hüfte zusammendrücken, sonst drohen Fehlstellungen
  • Säuglinge mit angeborener Hüftdysplasie oder Fieber dürfen nicht gepuckt werden
  • Brustkorb und Bauch müssen sich ausreichend anheben lassen und ausdehnen können
  • Gepuckte Babys niemals auf den Bauch legen, da die Atemwege blockieren können

aden+anais

Pucktücher & Co. bei hellblaurosa

Richtig pucken wird mit Hilfe von speziellen Pucktüchern, Decken oder Säckchen ein Kinderspiel. Hersteller wie aden + anais aus den USA haben sich der sanften Wickeltechnik verschrieben und produzieren Pucktücher aus Mull, die auch als Kuschel- oder Spucktücher verwendet werden können. Die Tücher bestehen aus fein gewebtem, atmungsaktiven Baumwollmusselin und sitzen fest ohne einzuengen. So ist für optimale Luftzirkulation gesorgt und das Kleine wird sich rundum geborgen fühlen.

Außerdem wird der Stoff von aden + anais-Produkten mit jedem Waschen weicher. Hellblaurosa bietet dir und deinem Spatz eine große Auswahl wunderschöner Pucktücher, Decken und Säckchen, die mit modernen, kreativen Prints überzeugen. Herkömmliche Mull-und Moltontücher sind natürlich ebenso für das Pucken geeignet.

Du willst mehr über das richtige Pucken erfahren? Schau mal hier: Pucken reloaded

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