Wie kann ich die Konzentration meines Kindes fördern?

Kinder müssen, wie so einiges im Leben, erst einmal lernen sich zu konzentrieren. Zu Beginn wird es ihnen nicht leicht fallen, ihre Aufmerksamkeit für einen bestimmten Zeitraum lediglich einer Aufgabe zu widmen. Konzentrationsschwierigkeiten sind deswegen im jungen Alter nicht ungewöhnlich. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du mit einigen Tipps und Tricks die Konzentration deines Kindes fördern kannst.

Gerade jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahres, stellt sich für viele Eltern die Frage, wie sie ihre Kinder optimal auf die Schulzeit und damit auch auf den späteren Berufsalltag vorbereiten können. Neben den selbstverständlichen und sich im Laufe der ersten Lebensjahre scheinbar von ganz alleine ausbildenden Fähigkeiten, wie das Kommunizieren mit Mitmenschen und viele weitere Soft Skills, die sich dein Kind durch das Beobachtungslernen aneignet, ist es nun auch von Nöten sich mit der Konzentrationsfähigkeit der Kleinen zu beschäftigen.

Die häufigsten Störer der Konzentration und wie du diese beseitigen kannst

  • Es ist der Klassiker im Wohnzimmer und der Ablenkungsgrund Nr. 1: der laufende Fernseher. Auch wenn dein Kind mit dem Rücken zum Fernseher sitzt und die Lautstärke auf einer der niedrigeren Stufen ist, stört er die Konzentration deines Kindes enorm. Radio, Telefon und Gespräche von Familienmitgliedern wirken sich ebenso negativ aus. Vermeide aus dem Grund alle Störungsquellen um die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes zu verbessern. An einem ruhigen, ordentlichen Arbeitsplatz lernt sich bekanntlich ja am besten.
  • Allseits bekannt und doch oft vergessen ist die einfache Tatsache, dass genügend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sich positiv auf alle Bereiche des Lebens auswiren. So auch auf die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes. Ein kurzer Spaziergang nach der Schule, gefolgt von einem gesunden Mittagessen und einem Gespräch, das sich um alles außer der Schule dreht, gibt Kraft und neue Energie um die anstehenden Aufgaben gut bewältigen zu können.
  • Besonders viel Motivation sich einer neuen Aufgabe zu widmen, haben auch Mama und Papa meist nicht, wenn sie diese nicht verstehen und keinen Bezug zum alltäglichen Leben herstellen können. Aus dem Grund könnte es zum Beispiel von Vorteil sein, vor der nächsten Biologiestunde den Zoo zu besuchen, um das Interesse deines Kindes schon im Vorhinein zu wecken. Mit wesentlich mehr Elan wird es sich dann im Unterricht integrieren und das Nachbereiten des Stoffes Zuhause ist dann nur noch eine kurze Wiederholung.
  • Ebenso schnell verliert dein Kind sein Interesse an bestimmten Themen und damit auch seine Konzentrationsfähigkeit, wenn es von zu vielen Aufgaben auf einmal überfordert wird. Teile die Hausaufgabenzeit deines kleinen ABC-Schützen daher bereits vor Beginn in kurze Abschnitte mit einer Länge von 15-20 Minuten, in denen es sich nur mit einem Fach beschäftigt. Lasse ihm jeweils eine fünf-minütige Pause zwischen den Intervallen. Mehr als 4 dieser Intervalle, sollte ein Kind bis zur 5. Klasse nicht absolvieren müssen.
  • Ein starker Leistungsdruck durch Lehrer und die Erwartungshaltungen von Mama und Papa wirken sich zudem negativ auf die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes aus. Stärke das Selbstbewusstsein deines Kindes und ermutige es doch auch einmal Sachen zu erforschen, die vielleicht außerhalb des klassischen Lehrplans liegen, dein Kind allerdings besonders interessieren. Mit einer ganz anderen Lernhaltung und durch Eigenmotivation wird es infolgedessen an neue Aufgaben freudig herangehen und das Konzentrieren funktioniert quasi von allein.

Spielerisch leicht lässt sich die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes auch mit lustigen Spielen verbessern. Dadurch, dass es die Regeln beachten muss, Spielzüge vorausplanen oder sich eine bestimmte Zeit mit dem Puzzle beschäftigen muss, lernt dein Kind ganz nebenbei sich auf eine Aufgabe zu fokussieren. Ganz ohne Druck und Stress.
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