Warum braucht mein Kind ein Nachtlicht?

Mama, ich kann nicht einschlafen. Ein Satz, den viele Eltern nur allzu oft nach der Zubettgeh-Zeit zu hören bekommen. Obwohl auch dein Kind in den meisten Fällen einfach nur mehr Zeit mit Mama und Papa verbringen möchte und nicht von ernsthaften Schlafstörungen geplagt ist, solltest du diese Frage bei wiederholtem Auftreten ernst nehmen. Konntest du allerdings durch liebevolle Gespräche feststellen, dass dein Kind nicht von Sorgen geplagt wird, liegt das Problem mit aller Wahrscheinlichkeit in der zunehmenden Vorstellungskraft deines kleinen Träumers. In dem Fall kannst du die Schlafumgebung für dein Kind mit dem richtigen Nachtlicht im Handumdrehen einladender und beruhigender gestalten.

Während Babys die beeindruckende Fähigkeit besitzen überall und zu jeder Zeit einschlafen zu können, geht diese Fähigkeiten im Verlauf der ersten zwei Lebensjahre leider verloren. Dass Mama und Papa dies als eventuellen Nachteil empfinden können, da der lang ersehnte Mittagsschlaf doch nicht so leicht zu finden ist, ist schade, jedoch für dich höchstwahrscheinlich nicht weiter schlimm. Für dein Kind jedoch beginnt in etwa mit dem zweiten Geburtstag eine Phase, in der selbst die Dunkelheit schon als potenzielle Bedrohung empfunden wird. Mit der Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und der Fantasie, verstecken sich plötzlich Monster unter dem Bett oder im Schrank und die Puppe, die tagsüber noch als beste Freundin dient, ist auf einmal ein furchterregender Schatten. Wie es meist bei Kindern der Fall ist, zeigen sich die Ausprägungen dieser Entwicklung auf unterschiedliche Weise. Manchen macht das gar nichts aus, manche können im stockfinsteren nicht mehr einschlafen. Hier kann ein geeignetes Nachtlicht Abhilfe schaffen.

Ist ein Nachtlicht schädlich für mein Kind?

Die Sorge vieler Eltern, dass ein Nachtlicht ihrem Kind dauerhaft schaden könnte, rührt in den meisten Fällen aus einer im Jahre 1999 veröffentlichten Studie her, die behauptet, dass Kinder ohne Nachtlichter im Schnitt fünfmal weniger häufig unter Kurzsichtigkeit leiden, als Kinder, die auf dieses verzichten. Trotz der Tatsache, dass die Studie schnell durch eine Folgestudie, die den Zusammenhang zwischen der Sehfähigkeiten der Kinder und der ihrere Eltern bestätigte, widerlegt wurde, blieb die erstere doch in den Köpfen vieler Eltern hängen. Zu Unrecht, finden selbst die Autoren der Studie, die sich nach nur kurzer Zeit von ihren Ergebnissen distanzierten.

Demnach müssen sich Eltern nach aktuellen Erkenntnissen keine Sorgen mehr um die Augen ihrer Kinder machen, wenn sie sich für ein Nachtlicht entscheiden.

Welches ist das richtige Nachtlicht?

Da dein Baby an Dunkelheit gewöhnt ist, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Nachtlicht meist erst, wenn dein Kind seinen zweiten Geburtstag erreicht hat. Vor diesem Zeitpunkt, kann ein Nachtlicht Mama und Papa zwar zur Orientierung dienen, ist für das Baby allerdings nicht von Nöten.

Für Kinder ab 2 Jahren sind Nachtlichter, neben dem Lieblingsteddy natürlich, tolle Einschlafhilfen. Zudem sind diese ideal zur Orientierung im Flur und im Kinderzimmer geeignet. Ohne Probleme, kann dein Kind mithilfe eines geeigneten Schlummerlichts nachts den Weg zur Toilette finden. Eine enorme Entlastung für Mama und Papa!

Je nachdem, wofür du das Nachtlicht brauchst, bieten sich verschiedene Alternativen an. Für den Flur ist ein Licht mit Bewegungsmelder bestens geeignet. Im Kinderzimmer oder im Bad selber, kannst du ein Licht mit Dämmerungssensor anbringen. Diese sind besonders stromsparend, da sie sich nur bei Dunkelheit anschalten. Zudem sind sie nicht allzu hell und stören somit den Schlaf deines Kindes nicht.
Für eine besonders schöne Atmosphäre im Kinderzimmer sorgen Sternenprojektoren. Durch das Projizieren eines wunderschönen Sternenhimmels an die Decke oder Wand, ist das Kinderzimmer gleich gar nicht mehr so furchteinflössend und dein Kind kann beruhigt einschlafen.

Für welche Alternative du dich auch entscheidest, hier findest du das passende Nachtlicht für dein Kinderzimmer.

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