Baby-Urlaubsserie: Teil 2 – Wie reise ich mit meinem Baby am besten?

Steht das Urlaubsziel fest, kannst du dir nun Gedanken bezüglich der Anreise machen. Während stundenlanges Stillsitzen für Mama und Papa kein Probelm mehr darstellt, ist es für die Kleinen eine schier unüberwindbare Aufgabe. Im ersten Beitrag unserer Urlaub-mit-Baby-Serie zeigten wir dir geeignete Reiseziele auf. In diesem zweiten Artikel möchten wir dich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Transportmöglichkeiten vertraut machen. 


Alles dabei im Auto

Der wohl größte Vorteil einer komplett selbstbestimmten Anreise ist natürlich die damit einhergehende Flexibilität. Die Abfahrszeit kann entsprechend der Schlafzeiten und des tageszeitabhängigen Verkehrsaufkommen angepasst werden. So lassen sich Mittagshitze und Staus vermeiden. Auch im Hinblick auf Gepäck bist du bei einer Anreise mit dem eigenen Auto weitaus besser bedient. Keine Gewichtsbeschränkungen bei Reisen mit dem Kind können vor allem bei einer geplanten Selbstversorgung durchaus von Vorteil sein. Doch auch die Ersatzkleidung, Windeln, Feuchttücher, Fläschchen und Spielzeuge, die du zum Zeitvertreib deines Kindes mitnehmen möchtest, lassen sich im Auto wesentlich besser verstauen. Halte am besten ein oder zwei seiner liebsten Kuscheltiere und Schnuffeltücher in greifbarer Nähe. So wird sich dein Kleines wohl und behütet wissen, auch wenn es gerade nicht schläft. Verkleide die Fenster mit ausreichend Sonnenschutz und schütze dein Kind bei Gebrauch der Klimaanlage entsprechend. Denkst du daran, etwa alle zwei Stunden eine Pause einzulegen und deinem Kind mit einem geeigneten Kindersitz ausreichend Schutz zu bieten, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Entspannt dösen im Zug

Wie die Flexibilität ein Vorteil der Anreise mit dem Auto ist, so spricht die größere Bewegungsfreiheit für das Reisen mit dem Zug. Viele Züge verfügen über spezielle Kleinkinderabteile, die in der Nähe der Toiletten und direkt an einer Eingangstür liegen. Eine stinkende Windel oder ein quengelndes Baby trifft hier auf weitaus weniger genervte Geschäftsreisende. Durch die Möglichkeit in der Nacht zu reisen, wird die Anfahrt nochmals bequemer. Im Liegewagen oder im Schlafabteil können sich du und dein Baby, und natürlich auch sein geliebter Kuschelhase, stressfrei zum Wunschort kutschieren lassen.

Über den Wolken

Erfreut sich dein Baby guter Gesundheit und sind einige Wochen seit der Geburt vergangen, bietet es sich an in den Urlaub zu fliegen. Ferner gelegene Ziele können auf diese Weise schneller erreicht werden und stundenlange Autofahrten werden vermieden. Viele Flugzeuge bieten dir spezielle Sitzplätze für Mütter/Väter mit Kindern, die über ein wenig mehr Beinfreiheit verfügen. Bezüglich der Sicherung von Babys im Flieger, solltest du dich bei jeder Airline gesondert erkundigen. In manchen Fällen kannst du sogar deinen eigenen Autositz mitnehmen. An die Form und den weichen Bezug ist dein Baby schon gewohnt und kann so schneller zur Ruhe kommen.
Im Handgepäck dürfen die Lieblingsspielzeuge, Windeln, Proviant und Feuchttücher nicht fehlen. Die Flaschen und Gläschen kannst du im Flugzeug wärmen lassen. Gemütliche Ersatzkleidung für die Kinder, aber auch für dich selbst, kann ratsam sein.

Für welche Reisemöglichkeit du dich auch entscheidest, mit ausreichend Vorbereitung kommen du und dein Baby entspannt und sicher am Ziel an. Gute Reise!

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