Spielen & Fördern: Nur das Beste für Dein Kind

Gerade in den ersten Lebensjahren unserer Kinder ist es extrem wichtig, sie bestmöglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Kleinkinder und Babys sind extrem aufnahmefähig – das Gehirn ist noch nicht völlig ausgereift und daher wirkt sich jede Erfahrung, die sie machen auf ihre geistige und körperliche Entwicklung aus. Wie du dein Kind dabei optimal unterstützt, erfährst du hier.Motorikspielzeug

Motorikspielzeug wird oft in großen Mengen gekauft, ausgeliehen und verschenkt. Motorik fördern ist wichtig, doch schnell sind die Kleinen überfordert von zu viel Auswahl. Weniger ist hier mehr. Motorikspielzeug, mit dem sich dein Kind austoben und entfalten kann, ist deutlich besser geeignet als Spielwaren, die mit strikten Anleitungen die Kreativität einschränken. Du wirst dich wundern, wie viel Spaß dein Kind mit einfachen Bauklötzen haben wird, denn der Fantasie sind bei diesem Spiel keine Grenzen gesetzt. Außerdem braucht kein Kind eine riesige Sammlung an unterschiedlichem Spielzeug, das überfordert nur. Viel effektiver ist es, hin und wieder die bekannten Spielwaren gegen neues Motorikspielzeug auszutauschen, damit neue Erfahrung gemacht werden können.

Das richtige Motorikspielzeug

Von Geburt an versuchen Eltern, die geistige und körperliche Entwicklung ihrer Kinder optimal zu unterstützen. Motorik fördern und Laufen lernen sind dabei zwei wesentliche Ziele. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, das richtige Spielzeug für die jeweilige Altersstufe des Kindes auszusuchen. In den einzelnen Entwicklungsstufen des Kindes prägen sich ganz verschiedene Teile des Gehirns und des Körpers aus. Mit altersgerechtem Motorikspielzeug wird die Entwicklung gezielt unterstützt.

Beim Kauf solltest du darauf achten, dass keine verschluckbaren Kleinteile enthalten sind und dass keine giftigen Weichmacher oder andere Schadstoffe verwendet wurden. Das erkennst du an verschiedenen Gütesiegeln, wie zum Beispiel dem „Geprüfte Sicherheit“-Siegel. Bei Motorikspielzeug mit dem GS-Siegel kannst du sicher sein, dass es bestimmte gesetzliche Regelungen einhält und deinem Kind nicht schaden wird.

Motorikspielzeug für das 1.Lebensjahr

Rasseln-und-GreiflingeIm ersten Lebensjahr entwickeln sich die motorischen Fähigkeiten sowie das Gehör und der Sehsinn besonders rasant. Optimale Förderung erhält der Nachwuchs, wenn er so viel Spielraum – im wahrsten Sinne des Wortes – wie möglich erhält. Besonders viel Spaß haben Kleinkinder an allem, was Krach macht – Rasseln und Quietschspielzeuge sind genau das Richtige. Schnell wird dein Kind begreifen, dass das Spielzeug Geräusche erzeugt, wenn es bewegt oder zusammendrückt wird. Diese Art Motorikspielzeug hilft dem Kind, Geräusche zu orten und das Gehör weiter zu entwickeln.

Der Greif-Reflex ist angeboren und will, bis die Kleinen mit etwa 1 Jahr Dinge zielgerichtet hochnehmen, festhalten und bewegen können, immer mehr gefordert werden. Ideal ist es, neue Anreize zu schaffen, um nach etwas zu greifen oder es genauer zu betrachten. So entstehen neue Nervenverknüpfungen im Gehirn. Hier gilt es allerdings eine Überflutung durch zu viele gleichzeitige Reize zu vermeiden, denn das ist kontraproduktiv und verwirrt die Kleinen unnötig. Motorikspielzeug wie Greiflinge und Rasseln also wirklich nur in Maßen bereitstellen.

Eine weitere Möglichkeit zum Motorik fördern sind Fingerspiele à la „10 kleine Zappelmänner“. Die machen nicht nur Spaß, sondern schulen auch die feinmotorischen Fähigkeiten sowie die Körperwahrnehmung, Gleichgewicht und Koordination.

Besonders geeignet für das 1. Lebensjahr sind:

Motorik fördern im 2. Lebensjahr

MotorikschleifeBeliebtes Motorikspielzeug sind die im Handel erhältlichen Motorikschleifen aus buntem Holz. Sie sind für Kinder ab 12 Monaten geeignet. Mit ihren spiral- oder wellenförmig geschwungenen Schleifen und verschiebbaren Kugeln unterstützen sie beim Ausbilden der Feinmotorik und sind daher ein ideales Lernspielzeug. Ab dem Kleinkindalter bekommt dein Kind einen ausgeprägten Sammel- und Sortiertrieb. Alles, was irgendwie zusammengehört, wird sortiert und vervollständigt. Zusammenhängende Spielzeuge wie Duplo-Bausätze oder Puppenhäuser ohne verschluckbare Kleinteile sind jetzt perfekt. Auch Sortier-, Stapel- und Steckspielzeug ist für dieses Alter bestens geeignet, da das Kind damit lernt, Zusammenhänge zu erkennen und die Hand-Augen-Koordination zu verbessern. Zusätzlich bildet es seine Konzentrationsfähigkeit aus.

Zwar nicht direkt zum Motorik fördern gedacht, aber dennoch extrem wichtig ist das Vorlesen. Damit können Eltern gar nicht früh genug beginnen, denn damit unterstützen sie die Entwicklung des Sprachzentrums. Spätestens wenn die Kinder anfangen zu plappern, sollten die ersten Sprechversuche mit Bilderbüchern angereichert werden. Bücher „zum Anfassen“ erleichtern es den Kleinen, sich die Wörter zu merken und schon bald selbstständig vor sich hinzuplappern. Lieder oder Reime, die sich wiederholen, haben den gleichen Effekt.

Besonders geeignet für das 2. Lebensjahr sind:

Was kommt als Nächstes?

Motorikspielzeug sollte im Laufe der Entwicklung deines Kindes durch geeignetes Lauflernspielzeug ersetzt werden. Laufen lernen ist das nächste Ziel in den unterschiedlichen Entwicklungsstufen und kann mit speziellem Spielzeug und richtigem Schuhwerk ebenfalls gefördert werden. Mehr dazu gibt es in der kommenden Woche im hellblaurosa-Blog.

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