Mama, ich kann nicht schlafen – Die Einschlafprobleme der Kleinsten

Sie ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Tag: die erholsamen Nachtruhe. Sollte diese jedoch dauerhaft gestört sein, wie es nach der Kölner Kinderschlafstudie bei einem Drittel der Erstklässler der Fall sei, kann es schnell zu negativen Auswirkungen im Alltag kommen. Von Konzentrationsschwierigkeiten, über Nervosität, Antriebslosigkeit oder Überdrehtheit, bis hin zur Immunschwäche, ist die Nachtruhe deines Kindes über mindestens vier Wochen gestört, kann von ernsthaften Einschlafproblemen mit unangenehmen Folgen die Rede sein.

Schlafprobleme bei Kindern werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst, äußern sich unterschiedlich und sind in ihrer Symptomatik abhängig vom Entwicklungsalter. Während Kleinkinder oft von Alpträumen oder vom Schlafwandeln geplagt werden, bereitet das Einschlafen den meisten Grundschülern schon Schwierigkeiten. Kommen Letztere nicht auf die gewöhnlichen zehn bis elf Schlafstunden am Tag, können die Abwehrkräfte in der Tiefschlafphase nicht gestärkt und Wachstumshormone in der darauffolgenden REM-Phase nicht ausgeschüttet werden. Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten sind einige der vielen negativen Auswirkungen.

Doch woran scheitert es bei den Kleinen? Zu einer der wichtigsten Hauptursachen eines gestörten Schlafs zählt die Reizüberflutung. Das Fernsehen vor dem Schlafen-Gehen, das aufregende Computerspiel oder ein hektischer Tagesablauf stellen alles Faktoren dar, die sich negativ auf die Nachtruhe deines Kindes auswirken können. Auch eine mangelnde körperliche Auslastung oder Ängste, sei es nun vor der Dunkelheit oder gruseligen Fantasiegestalten, seien hier angemerkt. Nicht zuletzt werden die Gedanken der Kleinen oft auch von Sorgen, Stress, seelischen Problemen oder überwiegendem Leistungsdruck überschattet. Ob nun ein vermeintlich kleiner Streit mit dem besten Freund, eine neue Sitzordnung in der Schule oder eine veränderte Familiensituation, nicht umsonst heißt es Kinder reagieren empfindlich auf Veränderungen der Umwelt.

Wie kannst du deinem Kind nun zu einer ungestörten Nachtruhe verhelfen?
Feste Rituale rund um den Schlaf können meist schon wahre Wunder bewirken:

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    Achte auf regelmäßige Zubettgeh-Zeiten mit stets gleichem Ablauf. Zuerst in den kuscheligen Schlafanzug gehüpft, dann Zähne-Putzen, eine Gute-Nacht-Geschichte, das Nachtlicht angeschaltet, das Lieblingsstofftier gereicht und schließlich das Kind dem Reich der Träume überlassen, sei hier als ein solches Beispiel genannt.

  • Fühlt Dein Kind sich in einem völlig abgedunkelten Raum wohl oder ist ein süßes Nachtlicht vielleicht doch die bessere Wahl?
  • Warme Getränke, wie ein leckerer Tee oder die wohltuende Honigmilch sind besonders für die letzte Stunde vor dem Einschlafen geeignet.
  • Auch auf ausreichende Wärme von außen sollte geachtet werden. Nach dem abendlichen Kinderzimmer-lüften fühlen die Kleinen sich in einem kuscheligen Schlafanzug und am besten noch mit einem Wärmestofftier ausgerüstet, kuschelig gebettet.
  • Sprich mit deinem Kind über den Tag. Was war schön, was hat weniger Spaß gemacht? Muss das Kinderzimmer vielleicht sogar vor dem Schlafen gehen vor Monstern abgesucht werden? Bemühe dich die Ängste deines Kindes ernst zu nehmen.
  • Anstelle des sich-wiederholenden Fernseh-Programms, wird eine liebevoll vorgelesene Gute-Nacht-Geschichte weitaus bessere Auswirkungen auf den Schlaf deines Kindes haben.

Ob mithilfe des Kuscheltieres, Nachtlichtes, Schmusetuchs oder beruhigender Musik, viele kleine Helfer können deinem Kind zu einem sanften Einschlafen verhelfen. Bei der Gestaltung eines solchen Rituals wird dein Kind dir bestimmt sehr gerne behilflich sein und das Zubettgehen wird für alle Beteiligten zu einem erfreulichen Ereignis und einem schönen Tagesabschluss.

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Alles rund um Schlafen, Kuscheln und Schmusen für dein Kind findest du hier.

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