blabla
Puppen mit Starappeal
Er war der Star in der TV-Werbung eines Autoherstellers: Mr. X, das wuschelige, pelzige, lustige Ding aus dem Hause „blabla“. Aber auch alle anderen Strickpuppen des Unternehmens mit dem komischen Namen haben das Zeug zum Star.
Die außergewöhnlichen, farbenfrohen Puppen sprechen Kinder direkt an: Sie sind kuschelig, spenden Trost und bringen sie zum Lachen. Es gibt sie als Handpuppen, als gigantische Kuschelpuppen oder in normaler Größe. Sie bilden ein Mobile-Ensemble, existieren als Rasseln oder lächeln lustig von T-Shirts, Decken und Mützen. Die Strickpuppen von blabla sind einfach etwas ganz Besonderes.
Designerin Florence Wetterwald gründete das Unternehmen mit Sitz in Atlanta 2001 zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Susan Pritchett. Die Idee kam ihnen während eine Peru-Reise, als sie Dörfer besuchten, in denen Frauen seit Generationen das traditionelle Strick-Handwerk lebendig halten. Von ihnen inspiriert wollten die Freundinnen eigene Strickware für Kinder entwerfen.
Sie begannen mit Pullovern und Mützen, aus deren Taschen bisweilen eine Handpuppe herausschaute. Heute besteht das Sortiment zusätzlich aus Puppen in allen möglichen Formen, Farben und Größen, Rasseln, Rucksäcken, T-Shirts, Mobiles und Decken.
Alle Produkte werden von Strickerinnen in Peru hergestellt. Die Philosophie der Designerin: einen einfachen und lebendigen Stil mit dem alten Wissen der Kunsthandwerkerinnen kombinieren. Das Ergebnis sind unvergleichliche Produkte, die an gute alte Freunde erinnern.
Die verwendeten Naturfasern von höchster Qualität stammen aus dem Anden-Land und fühlen sich unwiderstehlich zart und kuschelig an.
Auf die Kooperation ist das US-Unternehmen stolz, da es damit seine ethischen Grundsätze - fairer Handel und wahres Engagement - einhält. Blabla spricht von einer Beziehung, die auf gegenseitige Freundschaft, Loyalität und Respekt beruht.
Die Designerin Florence Wetterwald ist in einem alten Schloss in der französischen Region Bordeaux aufgewachsen – ohne Fernseher, dafür aber mit einem Klavier und vielen Büchern. Vor allem ein Buch wirkt bis heute nach: Die Fabeln von La Fontaine mit Illustrationen von Doré. Die Radierungen kluger, lustiger Tiere mit Hut und Hosenträgern nehmen bis heute Einfluss auf die Arbeit der Designerin.
Wetterwald liebt das Zeichnen. Ihre Bilder wurden schon in Ausstellungen gezeigt und in Kunstzeitschriften veröffentlicht. Schon in jungen Jahren reiste sie um die Welt. Und so waren es die Dörfer in Afrika, die vom Salz kristallisierten Bäume entlang des Toten Meeres, das dominierende Weiß Griechenlands oder die Ruhe Portugals, die ihre Vorstellung von Schönheit beeinflusst haben.
Heute lebt Florence Wetterwald mit ihrem Mann Joseph, der 2003 ins Unternehmen eingestiegen ist, und ihren beiden Kindern in Atlanta.
Sie sieht die Blabla-Produkte als zeitgenössische Objekte, die das Gefühlsleben von Kindern in der modernen Welt reflektieren, die sie trösten und die ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
So wie es sich für gute alte Freunde gehört.

